Das Förderzentrum-Osnabrück

Individuell gefördert
im Förderzentrum-Osnabrück

Das Förderzentrum, eine Maßnahmen zur Aktivierung und beruflichen Eingliederung bei einem Träger im SGB II nach § 16 Abs. 1 SGB II i. V. m. § 45 SGB III, gefördert durch das Jobcenter Osnabrück.

Träger des Förderzentrums ist das Berufsbildungs- und TechnologieZentrum (BTZ) der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim in Kooperation mit der Akademie Überlingen und der DEKRA Akademie.
Drei starke Partner, die ihnen bei der Planung ihres beruflichen Lebensweges hilfreich zur Seite stehen. Das Ziel der Maßnahme ist es, einen guten Job zu finden oder eine Ausbildung zu beginnen.


Jeder Mensch ist anders – individuelle Lösungen sind unsere Profession!

Unsere Berufsfelder

Orientieren, ausprobieren, prüfen

Unterschiedliche Berufsfelder dienen Ihrer Orientierung Sie können sich ausprobieren oder Ihre Fachlichkeit prüfen.

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Bauhandwerk
  • Hotellerie, Gastronomie/Hauswirtschaft
  • Lager/Logistik
  • Maler und Lackierer
  • Metallbau
  • Tischler
  • EDV-Angebote
     

Wir unterstützen Sie:

  • mit passgenauen Förderangeboten
  • mit Ansprechpartnern für Ihre individuellen Herausforderungen
  • auf den Weg in Ihre berufliche Zukunft
     

Und durch Beantwortung Ihrer Fragen . . .

  • Was kann ich?
  • Was will ich machen?
  • Was macht mir Spaß?
  • Wie kann ich Geld verdienen?


Neben den berufsfachlichen Angeboten erwarten Sie spannende Kurse, die Sie sich in Absprache mit einem pädagogischen Mitarbeiter selbst zusammenstellen können.
 

Weitere Kursangebote

  • Deutsch für den Beruf: „Für unsere Kunden mit Migrationshintergrund“
  • Sportangebote
    Yoga
    Rückenschule
  • Gesunde Ernährung
    Kochen mit Spaß – ohne großen Aufwand
  • Bewerbungs-/Jobcoaching
    So klappt die erfolgreiche Jobsuche im Internet
  • Coaching
  • Einzel-Coaching
    Wir nehmen uns Zeit für Ihre ganz persönliche Weiterentwicklung
  • Projektarbeiten

Unsere Berater sind für Sie da auch dann wenn es um allgemeine Fragen des täglichen Lebens geht.

Wir sind für Sie da

Sprechen Sie uns an!

 

 

 

 

Heike Plogmann
Pädagogische Leitung
h.plogmann@hwk-osnabrueck.de
Telefon 0541 6929-875
  

 

  

 

Angelika Otte
Fallmanagerin Jobcenter Osnabrück
jobcenter-osnabrueck.foerderzentrum@jobcenter-ge.de
Telefon: 0541 18177-822
 Andrea Wisniewski
Fallmanagerin Jobcenter Osnabrück
jobcenter-osnabrueck.foerderzentrum@jobcenter-ge.de
Telefon: 0541 18177-822

 

Haben Sie noch Fragen? Oder benötigen Sie Unterstützung? - Wenden Sie sich an Ihren Fallmanager vom Jobcenter.

Unser Team . . .

steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Team des Förderzentrums Osnabrück 2020

Unser Team aus Lehrwerksmeistern, Sozialpädagogen und Job-Coaches

Aktuelles

Jahresrückblick 2020

Ein turbulentes Jahr 2020 liegt hinter uns und wird den Allermeisten wohl noch lange Zeit als Corona-Jahr in Erinnerung bleiben. Was mit Bildern und Berichten über eine Infektionswelle im chinesischen Wuhan begann, entwickelte sich binnen kürzester Zeit zu einer globalen Pandemie, die uns weiterhin fest im Griff hat und auch vor dem Förderzentrum nicht Halt machte. Mit der Erforschung und Entwicklung neuer Impfstoffe wächst zwar die Zuversicht und der Blick richtet sich hoffnungsvoll in die Zukunft, doch bis wir soweit sind, wieder von „Normalität“ zu sprechen, wird es wohl noch einige Zeit dauern.  Der Förderzentrum Jahresrückblick zeichnet dieses turbulente noch Jahr nach und skizziert kurz die wichtigsten Ereignisse innerhalb der Maßnahme in chronologischer Reihenfolge.

 

Januar: Das Jahr startet mit dem obligatorischen Neujahrsempfang im Gesamtteam. Pädagogen, Anleiter und Coaches lassen das vergangene Jahr Revue passieren und sammeln Ideen für 2020. Auf der Agenda stehen unter anderem ein Fest zum fünf-jährigen Bestehen der Maßnahme sowie eine Ausweitung sozialintegrativer Aktivitäten.

 

Februar: Es starten die Planungen für die Jubiläumsfeier. Das Förderzentrum Osnabrück – am 01. September 2015 ins Leben gerufen – feiert in diesem Jahr sein fünfjähriges Bestehen. Neben kulinarischen, spielerischen und kulturellen Angeboten, sollen auch Vertreter aus Handwerk, Wirtschaft und von der Presse eingeladen werden, um dem Ereignis einen würdigen Rahmen zu verleihen.

 

März: Corona trifft Gesellschaft und Wirtschaft in Deutschland gleichermaßen hart. Binnen weniger Tage kommt das Leben in der Republik quasi zum Stillstand. Kontakte werden drastisch eingeschränkt, Betriebe arbeiten auf Sparflamme und sowohl private, wie auch öffentliche Bildungsanbieter setzen die Präsenzpflicht aus. Auch das Förderzentrum Osnabrück schließt seine Türen bis auf weiteres für den Publikumsverkehr.

 

April: Während das Förderzentrum weiterhin für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschlossen ist, wird hinter den Kulissen fleißig gearbeitet. Träger und Ausführende erarbeiten gemeinsam ein alternatives Konzept, um den geltenden Hygienevorschriften gerecht zu werden und Corona konforme Lern- und Beratungsformen zu implementieren.

 

Mai: Hinter den Kulissen wird weiter fleißig gearbeitet. Das Team bereit die Wiedereröffnung des Standorts Förderzentrum vor. Neue Lernformen werden erschlossen und Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit umgesetzt. Das Team und die Teilnehmenden freuen sich – wenn auch unter neuen Voraussetzungen – den Schulungsbetrieb wieder aufzunehmen.

 

Juni: Das Förderzentrum öffnet seine Türen für den Publikumsverkehr. Auf der Grundlage eines auf die Pandemiesituation ausgelegten und vom Jobcenter Osnabrück genehmigten Alternativkonzepts, dürfen Teilnehmende und Besucher/-innen zurückkehren. Das Konzept sieht vor, dass auch in der Maßnahme Förderzentrum mit einem breitgefächerten Hygiene- und Schutzmaßnahmenkatalog des BTZ Osnabrück gearbeitet wird. Abläufe sind so organisiert, dass die Beschäftigten möglichst wenig direkten Kontakt zueinander haben, der Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern umgesetzt wird und ausreichend Hygienemittel wie Mund- und Nasenmasken sowie Gesichtsvisiere und Hand- und Flächendesinfektion vorgehalten werden. Zusätzlich wurde die Möglichkeit der Telearbeit für Beschäftigte und Teilnehmende stark ausgeweitet. Eine für diesen Zweck gegründete Arbeitsgruppe setzt sich intensiv mit dem digitalen Lernen auseinander und entwickelt fortlaufend Ergänzungen zum originären Konzept.  

 

Juli: Das Fest zum fünfjährigen Bestehen der Maßnahme wird endgültig abgesagt. Die Corona Pandemie lässt eine Ansammlung größerer Menschenmassen in diesem Jahr nicht zu.

 

August: Der heiße Sommer sorgt für ein wenig Entspannung der Corona-Lage. Aufgrund niedriger Inzidenzwerte sind sozialintegrative und freizeitpädagogische Angebot wie Minigolf spielen oder der Besuch des Osnabrücker Schulmuseums möglich. Die abwechslungsreichen Angebote werden von den Teilnehmenden gut angenommen und bescheren allen ein wenig Normalität.

 

September: Das dritte Maßnahmejahr des Förderzentrums 2.0 beginnt. Die Zusammenarbeit der Bietergemeinschaft innerhalb des Förderzentrums läuft weiterhin erfolgreich. Hinsichtlich der Ziele und der Teilnehmerzusammensetzung hat sich nichts verändert. Die Teilnehmerplätze sind bei 120 geblieben; das Jobcenter hat die Möglichkeit 115 Plätze zu besetzen und die Agentur für Arbeit weiterhin 5 Plätze.

 

Oktober: Roswitha Meletat, Nicola Nover und Mario Müller-Aygün werden als neue Mitarbeitende des Förderzentrums begrüßt. Die beiden Kolleginnen und der Kollege werden von der DEKRA Akademie als Teil der Bietergemeinschaft in der Maßnahme eingesetzt. Sie übernehmen Aufgaben im Bereich des Jobcoachings, als Lehrkräfte für den Deutschunterricht sowie zur Unterstützung des Pädagogenteams.

 

November: Bedingt durch die unterschiedliche Anzahl an Teilnehmenden, ziehen die Gewerke Holz, Metall und Maler in jeweils zu ihrer Auslastung passende Räumlichkeiten um. Dabei tauschen der Metallbereich (ehemals Halle 5) und der Holzbereich (ehemals Halle 2) jeweils die Werkstätten. Zusätzlich zieht auch der Malerbereich zur Holzwerkstatt in Halle 2 ein. Der Malerbereich wird fortan von der Maßnahme BAE genutzt.

 

Dezember: Das Jahr 2020 klingt langsam aus. Das bisher regelmäßig stattfindende Nikolausfest kann aufgrund der weiterhin grassieren Pandemie nicht wie gewohnt gefeiert werden. Um zumindest ein wenig Festtagsstimmung aufkommen zu lassen, verteilt der Nikolaus mit seiner fleißigen Helferin (unter Einhaltung der Abstandsregeln) kleine Geschenke unter den Teilnehmenden, die zuvor in den Werkstätten entstanden sind. 

 

Mit dem Nikolaus unterwegs im Schinkel

Aufgrund der Corona Pandemie musste das Weihnachtsfest auf dem Gelände des Förderzentrums Osnabrück in diesem Jahr leider zum ersten Mal seit Bestehen der Maßnahme ausfallen. In der Vergangenheit hatte das Pädagogen- und Anleiterteam um Standortleiterin Heike Plogmann unter dem sozialintegrativen Aspekt stets einen kleinen Budenzauber mit alkoholfreiem Punch, Waffeln und geselligen Spielen organisiert. Die strengen Hygieneregeln und Kontaktbeschränkungen ließen dieses Mal allerdings keine Feier zu.

 

Komplett sollten die Teilnehmenden des Förderzentrums aber auch in 2020 nicht auf vorweihnachtliches Ambiente verzichten müssen. Neben festlicher Dekoration, die gewerkeübergreifend entstanden ist, ließen sich auch der Nikolaus und seine Helferin zu einer kurzen Stippvisite im Förderzentrum blicken. Die beiden verteilten kleine Präsente und sorgten mit ihrer heiteren Art zumindest für ein klein wenig Festtagsstimmung.

 

Das Förderzentrum verabschiedet sich jetzt langsam in die Weihnachtsferien. Nach den Feiertagen öffnet die Maßnahme voraussichtich am 04.01.2021 wieder regulär ihre Werkstätten. Wir wünschen allen Teilnehmenden und Teammitgliedern ein besinnliches Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und vor allem ganz viel Gesundheit!

Schutzmasken aller Art

Bestens ausgestattet
Mund-Nasen-Schutz aus eigener Produktion

Schutzmasken aller Art sind spätestens seit der Einführung der allgemeinen Maskenpflicht in Geschäften und des öffentlichen Nahverkehrs sehr gefragt. Sie sind fester Bestandteil unseres Alltags und prägen das Bild in geschlossenen Räumen und überall dort wo Menschen nicht immer den vorgeschriebenen Mindestabstand zu einander einhalten können. Dabei empfindet jeder ein wenig anders: Die einen sehen sie pragmatisch, andere tragen sie als modisches Accessoire und manchen sind einfach nur lästig. Fest steht jedoch, dass uns die Masken noch eine ganze Zeit lang begleiten werden.

 

Doch was passiert, wenn die Maske einmal vergessen wird? Diese leidige Erfahrung machte Ilse Krüger (Name geändert) gleich in ihrer ersten Woche als Teilnehmerin des Förderzentrums im Osnabrücker Stadtteil Schinkel. Für die Maßnahme des Jobcenters zur Eingliederung in den allgemeinen Arbeitsmarkt gilt: „Keine Maske – kein Zutritt zu den Gewerken!“. Glücklicher Weise haben die Mitarbeiter*innen des Förderzentrums aber genau für solche Fälle immer einen Karton mit Einwegmasken griffbereit, so dass niemand wieder nach Hause geschickt werden muss.

 

Aus dem kleinen Malheur reifte bei Ilse Krüger die Idee Alltagsmasken für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Förderzentrums zu nähen. Schließlich ist vergessen menschlich und jede*r kann in der Eile mal etwas liegen lassen. Die 58-jährige Hauswirtschafterin bewegt sich bei ihrem neuen Projekt auf gewohntem Terrain. Ihren Handgriffen mit der Schere und an der Nähmaschine geht eine jahrelange Routine voraus. Zügig näht sie eine Maske nach der anderen, so dass in nur wenigen Wochen bereits über 200 Alltagsmasken verschiedener Farben und Formen zusammengekommen sind.

 

Das Material, welches Frau Krüger für ihre Arbeit benötig ist übrigens zu 100% recycelt. Es besteht aus Stoffresten, alter Bettwäsche und abgelegten Hemden oder T-Shirts. „Baumwolle eignet sich übrigens besonders gut“, berichtet Ilse Krüger. Der Stoff sei angenehm zu Tragen und zudem sehr atmungsaktiv.

Podcast

Hört den Auftakt zur neuen siebenteiligen Podcast-Reihe, in der unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu Wort kommen und von ihrem Alltag in den Gewerken berichten. Erfahrt mehr über ihre Aufgaben, Projekte und die schönsten Erlebnisse.

Aus der Holzwerkstatt


Aus der Küche



 

Kulinarischer Jahresabschluss im Förderzentrum Osnabrück -
Deutsch lernen bei Leckereien aus aller Welt

Mit der Weihnachtszeit verbinden die Menschen Gerüche wie Zimt, Nelke, Orange oder Fichtennadeln. Überall duftet es nach frisch Gebackenen und deftigen Leckereien. Typische Speisen sind Lebkuchen, Vanillekipferl oder Spekulatius. Dass ein Weihnachtsfrühstück auch anders aussehen kann, bewiesen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutschunterrichts im Förderzentrum des Jobcenters Osnabrück. Kurz vor den Weihnachtsferien hatte sich die zehnköpfige Gruppe um die beiden Deutschlehrinnen Sevda Celep und Dagmar Frerig zum multikulturellen Jahresausklang verabredet.

 

Es gab Speisen aus insgesamt sieben Ländern und von drei verschiedenen Kontinenten, die für jeden Geschmack etwas bereithielten – egal ob süß, deftig oder orientalisch. In ungezwungener Runde unterhielten sich Förderzentrumsteilnehmer/-innen unter anderem über heimische Bräuche zu den Feiertagen oder den Jahreswechsel. So gibt es beispielsweise in Polen zu Weihnachten oft ein opulentes 12-Gänge-Menü, das an die zwölf Apostel erinnern soll. Inspiriert ist jedes Gericht vom einen anderen Kalendermonat. Fleisch kommt allerdings nicht auf den Tisch! In Syrien zieht man sich zu Silvester schicke Kleidung an und feiert mit anderen Menschen ein buntes Fest auf der Straße. Vor dem zu Bett gehen schreiben viele Syrer traditionell ihre Wünsche für das kommende Jahr auf einen Zettel und legen diesen unter ihr Kopfkissen.

 

Ähnlich hielten es schließlich auch die Kursteilnehmer/-innen. Jede/r formulierte zum Abschluss des Beisammenseins einen Wunsch für die Zukunft und erläuterte den anderen im Raum diesen kurz. Hoffen wir, dass möglichst alle Wünsche in Erfüllung gehen mögen.


Nikolaus auf Stippvisite

Gemeinsam feiern. Das war die Devise unter der sich die Besucher/-innen und Mitarbeiter/-innen des Förderzentrums Osnabrück Anfang Dezember auf die Weihnachtszeit eingestimmt hatten. Dabei ging es sowohl um das Kennenlernen kultureller Bräuche, als auch um das gemeinsame und besinnliche Beisammensein. Zusammen essen, trinken, spielen und Spaß haben sollten alle – und das gelang!

 

Für einen passenden Auftakt der Feierlichkeiten sorgten die Mitarbeiter/-innen des Förderzentrums, die sich an diesem Tag die Kochschürzen übergestreift hatten und allen Anwesenden ein leckeren Brunch zauberten.

Gut gestärkt bekam das Förderzentrum nach dem Frühstück einen spontanen Überraschungsbesuch des Nikolauses abgestattet. Er verteilte Schokolade und  es wurden jede Menge Selfies mit ihm geschossen. Außerdem erklärte der Mann im roten Bischofsgewand den Anwesenden die Legende um seine Person und warum die Kinder in Deutschland und vielen anderen Ländern am Nikolaustag so viele Süßigkeit geschenkt bekommen.

 

Trotz des Dauerregens und kühlen Temperaturen wurde auch der kleine Weihnachtsmarkt auf dem Hof des Förderzentrums gut besucht. An den liebevoll dekorierten Ständen konnten die Teilnehmer sich in verschiedenen Geschicklichkeitsspielen erproben, Waffeln essen oder selbst aufgesetzten Punch trinken – alkoholfrei natürlich. Außerdem gab es diverse Preise zu gewinnen, welche das Jobcenter Osnabrück und die Bietergemeinschaft bestehend aus Akademie Überlingen, DEKRA Akademie & Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim dem Förderzentrum bereitwillig zur Verfügung gestellt hatte.

 

Alles in allem war die Weihnachtsfeier, so die einhellige Meinung aller Beteiligten, eine gelungene Abwechslung zur täglichen Arbeit in den Gewerken. Mit vollen Bäuchen und einem guten Gefühl im Herzen kann das Weihnachtsfest kommen und der Jahreswechsel über die Bühne gehen.


 

Besuch beim Vfl Osnabrück
Teilnehmer des Förderzentrums im lila-weißen Freudentaumel

Einen besonderen Nachmittag erlebten sechs Teilnehmer des Förderzentrums beim Drittliga-Spiel des VfL Osnabrück gegen den SV Wehen Wiesbaden. Die kleine, kulturell bunt gemischte Gruppe hatte das Glück bei einer Nikolausaktion des Vereins ausgelost zu werden und so an die heißbegehrten Freikarten zu kommen. Um Gutes zu tun, für Menschen, die sich einen Stadionbesuch nicht so einfach leisten können, hat der Vfl, gemeinsam mit einem Sponsor, Personengruppen, Organisationen und Institutionen aufgerufen sich dafür zu bewerben.

 

Begleitet wurde das Sextett von Deutschlehrer Michael Baumann, der von der Aktion erfahren hatte und den Kontakt zum VfL herstellte. Die Resonanz unter den Teilnehmern war groß und die Karten daher schnell vergriffen. Schließlich liegt das VfL Stadion in unmittelbarer Nachbarschaft des  Förderzentrums und ist mit seiner Haltestelle „Bremer Brücke“ für Viele eine tägliche Station auf dem Weg in die Werkstätten.

 

Trotz Nieselregens und kühlen Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, ließ sich die Gruppe ihre gute Laune auch am Spieltag nicht verderben und mischte sich frohen Mutes unter die anderen lila-weißen Schlachtenbummler. Auf dem Weg zum Ticketschalter gab es noch eine kleine Geschichtsstunde zu dem Begriff „Fritz-Walter-Wetter“ und herzlich viel zu lachen. Schließlich spielte der Kapitän der Weltmeisterelf von 1954 am liebsten bei Regenwetter – somit sollte einem unterhaltsamen Match eigentlich nichts mehr im Wege stehen.

 

Und so kam es auch: Der VfL geriet zwar früh in Rückstand, kämpfte sich aber in Partie und schaffte es aber noch vor der Pause das Spiel zu drehen und am Ende mit 2:1 als Sieger vom Platz zu gehen. Spätestens mit dem Führungstor fielen auch die letzten Hemmungen und alle klatschen und jubelten durchgefroren, aber euphorisch der Elf auf dem Rasen zu.

 

Für die Meisten war es der erste Stadionbesuch in Deutschland. In einem waren sich aber alle einig: Es sollte ganz bestimmt nicht der Letzte sein! Der VfL hat an diesem Nachmittag auf jeden Fall ein halbes Dutzend Fans dazu gewonnen, die auch gerne wiederkommen möchten. Vielleicht gelingt in dieser Saison ja der ganz große Wurf und man feiert im Mai gemeinsam auf dem Rathausplatz den Aufstieg in Liga 2.


Bloß keine ruhige Kugel schieben!

Das Jahr 2019 war gerade einmal zwei Tage alt, da hatte die Teilnehmer des Förderzentrums Osnabrück bereits der Ehrgeiz gepackt. Schließlich wollte keiner der Anwesenden in den kommenden Monaten den Titel „Pumpenkönig“ mit sich herumtragen müssen.

Pünktlich um 9.45 Uhr traf sich die bunt gemischte Gruppe um die Mitarbeiter des Förderzentrums Michael Baumann und Michael Schenne vor dem Gemeinschaftszentrum Lerchenstraße, in der Mitte der drei Stadtteile Dodesheide, Sonnenhügel und Haste, zum Neujahrskegeln. Eine Sportart, die ideal ist um gesellig beisammen zu sein und sich dabei moderat zu bewegen.

Auf der hauseigenen Kegelbahn erfreuten sich die Teilnehmer an klassischen Kegelspielen wie „hohe Hausnummer“, „niedrige Hausnummer“ oder „Fuchsjagd“. Dass dabei nicht allen Anwesenden die Regeln oder Begriffe bekannt waren, sorgte zum Teil für große Erheiterung und angeregte Diskussionen. Die Teilnehmer kamen auf diese Weise auch einmal außerhalb ihrer Gewerke ins Gespräch und entwickelten rasch ein „Wir-Gefühl“. Erklärtes Ziel Aller: „Auf jeden Fall besser sein als die Ausbilder!“

So wurde munter drauf losgekegelt und schnell zeigte sich wer echtes Talent besitzt. Schnell wurde klar: Nicht nur Kraft ist entscheidend! Vor allem die weiblichen Teilnehmerinnen punkteten ein ums andere Mal mit der entsprechenden Technik und dem nötigen Feingefühl. Das Abräumen „Aller Neune“ blieb allerdings Herrn Jalloh aus Sierra Leone vorbehalten. Seinem Schlachtruf „Papa Afrika“ konnten die Kegel einfach nicht standhalten.

 

 

 


 

Unser Sommerfest 2016 . . .

Es darf gefeiert werden und das gleich doppelt . . .

und zwar die Verleihung des Innovationspreises an das Jobcenter Osnabrück für das Förderzentrum Osnabrück von der Bundesagentur für Arbeit Nürnberg und der erste Geburtstag.

 

 

Wieso Förderzentrum-Osnabrück?

Was ist das Förderzentrum?

 

Für uns ist das Förderzentrum Entwicklung, Training und die daraus entstehende Lebensfreude der Teilnehmer/-inen sich auf ihren Weg zu machen.
Unsere Teilnehmer haben das aus ihrer Sicht in einem kleinen Podcast zusammengefasst. – Aber hören Sie selbst.
 

 


Kontakt direkt

Fragen an das Jobcenter?

Zwischendurch Fragen an das Jobcenter?
Ein freundlicher Mitarbeiter des Jobcenters hat ein eigenes Büro in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer Osnabrück.
Keine Wartezeiten – er kennt und unterstützt Sie: sofort
 

Arbeitgeberservice
Viele Angebote – große Chancen
Arbeitgeberservice vor Ort. Arbeitgeber sprechen mit Ihnen vor Ort. – Zugreifen müssen Sie selbst.

 

So finden sie uns

Vom Neumarkt zum BTZ: Linie M4

Steigen Sie an der Haltestelle "Bremer Brücke" aus und gehen Sie in die Oststraße. Nach ca. 350 m biegen Sie rechts in die Schinkelstraße ab und folgen der Beschilderung Förderzentrum. Das Förderzentrum Osnabrück befindet sich im vorderen Teil der Halle 5.

Berufsfelder

Partner

 

 

Geförder durch

Kontakt & Anfahrt

Bramscher Straße 134 – 136
49088 Osnabrück
Telefon: +49 541 6929-0
Telefax: +49 541 6929-290
Email Senden Anfahrtskarte öffnen
©2021 BTZ Osnabrückmail mail